Zentrumsentwicklung: Vorstellung der Konzeptansätze

Seit über einem Jahr setzt sich die Gemeinde Altach intensiv mit der Frage auseinander, wie sich das Dorfzentrum in den nächsten Jahren entwickeln soll bzw. kann. Am vergangenen Dienstag wurde zu einem Informationsabend ins KOM geladen, bei dem die Altacher/innen mit ihrer starken Präsenz das große Interesse an dieser Thematik bekundeten.
Zentrumsentwicklung: Vorstellung der Konzeptansätze

Bürgermeister Gottfried Brändle gab eingangs einen Einblick in die bisherigen Arbeitsschritte, deren Basis eine Klausur der Gemeindevertretung im März 2011 war. Nach der Vorstellung der Konzeptansätze durch die Architekten Helmut Kuess und Gerhard Hörburger wurden unter der Moderation von Michael Emmenegger die vier vorgestellten Möglichkeitsräume – Adeg-Riedmann/KOM, Sozialzentrum, Schweizerstraße 2 bis Dorfplatz und Kirchplatz/Friedhof//Volksschule -  diskutiert. Für viel Gesprächsstoff sorgte das Thema Verkehr. Die Möglichkeit der Schaffung einer Begegnungszone auf einem Abschnitt der Schweizerstraße, bei der Fußgänger und Fahrzeugverkehr gleichgestellt sind, ließen kontroverse Meinungen aufkommen. Bürgermeister Brändle bekräftige, dass nur im gemeinsamen Dialog von Eigentümer und Gemeinde Lösungen angestrebt werden können. Recht rege nutzte das Publikum die Möglichkeit, über die vorgestellten Konzepte Anregungen und Meinungen zu äußern. Die Rückmeldungen wurden dokumentiert und werden in die weitere Arbeit einfließen. Abschließend wurde mit der Zuordnung der Besucher in die Gruppen „gefällt“, „neutral“ oder „gefällt nicht“ ein Stimmungsbild über die vorgestellten Konzepte abgegeben, bei dem nur wenige bekundeten, mit dem Präsentierten überhaupt nicht einverstanden zu sein.

Die Planunterlagen zum Projekt sowie ein Modell des Zentrums sind noch bis Ende Februar im Foyer des KOM im Rahmen einer Ausstellung zu sehen. Alle Informationen sind auch auf www.altach.at nachzulesen.

Nach wie vor besteht die Möglichkeit, in Briefform, per Mail oder in einem persönlichen Gespräch Anregungen zu äußern und Ideen einzubringen. Ansprechpersonen sind Bürgermeister Gottfried Brändle, Gemeindeamtsleiter Markus Giesinger und Bautechniker Peter Ender.

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