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Tempo 30 wird nun überwacht

Seit Dezember werden die Verkehrsteilnehmer in Altach mittels Anzeigetafeln und Plakaten auf die nunmehr zulässige Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30 auf Gemeindestraße hingewiesen. Nach der mehrwöchigen Gewöhnungs- und Informationsphase werden nun auch die Radargeräte auf die neue Höchstgeschwindigkeit eingestellt.
Tempo 30 wird nun überwacht

Ab sofort werden Überschreitungen des zulässigen Höchsttempos von 30 km/h auf den Gemeindestraßen mit einem Bußgeld gelegt. Wichtig: Die Schweizerstraße, die Achstraße und auch die L190 (Bereich Bahnhof bis Bauern) sind Landesstraßen und unterliegen deshalb nicht dem geänderten Tempolimit. Dank Tempo 30 auf allen Gemeindestraßen wird die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht und gleichzeitig auch die Lärmbelastung für die Anrainer vermindert. Die Verordnung für die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf maximal 30 Stundenkilometer folgte Mitte Dezember der Empfehlung der beiden Verkehrsplanungsbüros Planoptimo sowie Rosinak & Partner bzw. deren ausgearbeitetes Mobilitätskonzept für die Gemeinde Altach. Ein Großteil der Bevölkerung hat sich bei dieser umfassenden Erhebung rund um die Mobilität im Dorf damals für eine Reduzierung des Tempolimits ausgesprochen. Einhergehend mit einer deutlich wahrnehmbaren Lärmminderung durch vorbeifahrende Fahrzeuge wird bei der geringeren Geschwindigkeit zudem der Ausstoß von Schadstoffen reduziert. Generell gilt es die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu schützen. Ein besonderes Augenmerk liegt vor allem darin, das Unfall- und Verletzungsrisiko für ältere Menschen und Kinder - welche zu einem überproportional hohen Anteil als Fußgänger bzw. Radfahrer unterwegs sind - zu minimieren. Gleichzeitig soll durch die reduzierte zulässige Höchstgeschwindigkeit die Toleranz zwischen den Verkehrsteilnehmern gestärkt und somit eine neue Verkehrskultur im Ortsgebiet von Altach geschaffen werden.

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