Qualitätsmanagement im Sozialzentrum Altach

Ab April beginnt die Einführung von E-Qalin im Sozialzentrum Altach. Das bedeutet einen wichtigen Schritt in Richtung Qualitätssicherung.
Qualitätsmanagement im Sozialzentrum Altach

Kein mittleres oder größeres Unternehmen kommt heutzutage mehr ohne funktionierendes Qualitätsmanagement aus. Das gilt auch für das Sozialzentrum Altach. Im Fachbereich Pflege wird daher bereits im April ein groß angelegter Prozess zur Einführung von E-Qalin gestartet. Diese Qualitätssicherung betrifft dabei nicht nur den Pflegebereich, sondern wird auch in der Verwaltung und der Hauswirtschaft eingeführt. Bereits in den vergangenen Monaten absolvierten Christine Sila, Iris Ritschko, Maria Koller, Deborah Mathis und Simon Hagen die notwendigen Ausbildungen. „Die umfassende Betrachtungsweise unserer internen Abläufe und derer Qualität ist der große Vorteil von E-Qalin gegenüber anderen Modellen. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass wir gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschließen können, welche Umsetzungsmaßnahmen für uns besonders wichtig sind“, ist Geschäftsführer Simon Hagen von der Einführung überzeugt.

E-Qalin ist eine Zertifizierung mit Selbstbewertung. Interne Teams durchleuchten dabei alle Prozesse, die in Verbindung mit der Pflege unserer Bewohnerinnen und Bewohner stehen. Mit einem selbstkritischen Blick werden dabei die Abläufe genau unter die Lupe genommen und Veränderungspotentiale aufgezeigt. Dieser Prozess nimmt ungefähr 6 Monate in Anspruch. Christine Sila, Pflegedienstleiterin, weiß, dass die Herausforderung an das Personal eine Hohe ist: „Die nächsten Wochen und Monate werden von unseren Kolleginnen und Kollegen einiges abverlangen. Am Ende steht aber ein Paket aus Maßnahmen, das das Arbeiten für uns alle verbessert. Die Verbesserungen werden schlussendlich auch bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern spürbar sein.“ Insgesamt werden ungefähr 700 Stunden in die Einführung des Qualitätsmanagements investiert. Die anschließenden Maßnahmenpakete werden innerhalb der nächsten drei Jahre möglichst vollständig abgearbeitet. Nach diesen drei Jahren steht dann die Re-Zertifizierung auf dem Programm. Ruhig wird es also nicht werden.

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