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Gemeinsames Fastenbrechen

Muslimische Frauen und der Integrationsbeirat luden zum gemeinsamen Fastenbrechen ins KOM. Bereits eine Woche vor Ende der Anmeldefrist waren die 120 Plätze im Kleinen Saal ausgebucht, zahlreiche Anfragen mussten abgewiesen werden. Es hat sich längst herumgesprochen, dass das Fastenbrechen im KOM etwas ganz Besonderes ist.
Gemeinsames Fastenbrechen

Bürgermeister Gottfried Brändle und Pfarrprovisor Rainer Büchel betonten in ihren Begrüßungsreden die positive Signalwirkung solcher Veranstaltungen, die den Dialog zwischen Christen und Muslimen fördern. In Zeiten wie diesen, wo Spannungen, gegenseitiges Misstrauen und Unverständnis zunehmen, ist es umso wichtiger, dass Menschen sich an einen Tisch setzen, um gemeinsam zu essen, in Kontakt zu treten und das Leben zu feiern.

Dass die Initiatorinnen bereits in der Planungsphase darauf bestanden hatten, die freiwilligen Spenden für diesen Abend leukämiekranken Kindern im Krankenhaus Dornbirn zur Verfügung zu stellen, war für die zuständige Kinderkrankenschwester Brigitte Sperger Anlass zu Freude und Dankbarkeit. Sie informierte die Anwesenden, auf welch vielfältige Weise durch solche Spendenaktionen krebskranken Kindern und ihren Familien Gutes getan und Freude bereitet werden kann.

Das von Vildan Kocak geleitete Köchinnen-Team braucht den Vergleich mit einem professionellen Catering-Unternehmen nicht zu scheuen. Erstklassige Küche, perfekte Organisation, präzises Timing und aufmerksame Gästebetreuung versetzten so manchen Besucher in Staunen. Pünktlich zum Sonnenuntergang um 21:23 Uhr – der Imam hatte gerade seinen Gebetsruf beendet – wurden die köstlichen Speisen aufgetragen; ein Festmahl, das Augen, Gaumen und Herz gleichermaßen erfreute. Kein Wunder, dass in einer solchen Atmosphäre das gegenseitige Kennenlernen leicht fiel und sich angeregte Gespräche entwickelten.

Für Birgit Grabher, Vildan Kocak und Christine Flatz vom Kernteam des Integrationsbeirats sowie für Obmann Herbert Sohm ist dieser Abend jedenfalls Bestärkung und Motivation, auch in Zukunft regelmäßig Kontakt- und Dialogräume zu schaffen, wo Menschen verschiedenster Herkunft über kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg sich in gegenseitiger Wertschätzung begegnen können.

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