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Feuerwehr Altach mit ruhigem Jahr

Bereits zum 120. Mal lud die Feuerwehr Altach am vergangenen Samstag zur Jahreshauptversammlung. Über 10.300 Stunden wurden in die Sicherheit der Bürger investiert.
Feuerwehr Altach mit ruhigem Jahr

Über 120 Gäste, darunter Bürgermeister Gottfried Brändle mit dem gesamten Gemeindevorstand, Bezirksvertreter Wolfgang Huber, Abschnittskommandant Eugen Böckle, Polizei-Postenkommandant Christoph Marte und viele weitere folgten der Einladung und sorgten für einen vollen Schulungssaal im Feuerwehrzentrum.

Kommandant Marko Buchhammer führte durch den Abend und berichtete über die Geschehnisse der letzten zwölf Monate. Insgesamt wurde die Feuerwehr Altach im Jahr 2018 zu 38 Einsätzen gerufen. Neun Brandereignisse, 18 technische Einsätze und elf Nachbarschaftliche Hilfeleistungen wurden absolviert. Das Spektrum reichte dabei von Ölspuren über Sturmschäden bis hin zu Großbränden. Groß auch der Aufwand, welcher in die Ausbildung investiert wurde. Insgesamt 513 Schulungsstunden wurden im Feuerwehrausbildungszentrum in Feldkirch absolviert, an 2692 Stunden konnte das Wissen in den eigenen Räumlichkeiten in Altach weitergegeben werden. Gemeinsam mit den Einsätzen im Ernstfall sowie diversen sonstigen Tätigkeiten ergibt sich so ein Arbeitsnachweis von 10340 Stunden im Dienste des Nächsten.

Aktuell verfügt die Feuerwehr Altach über einen Mannschaftsstand von 91 Personen (70 Aktive, 10 Jugendfeuerwehr, 11 Ehrenmitglieder). Neu in den Aktivstand angelobt wurden bei der Jahreshauptversammlung Katharina Kier und Martin Haunsberger.

Ebenfalls ein wichtiger Tagesordnungspunkt stellen in jedem Jahr die Ehrungen von verdienten Mitgliedern dar. So durfte sich Stefan Weber über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Weber ist bereits seit dem 1. Jänner 1944 Mitglied der Feuerwehr Altach und erhielt deshalb eine Urkunde für seine 75-jährige (!) Mitgliedschaft (davon 45 Jahre als Kassier und 42 Jahre als Schriftführer). Für seinen Jahrzehntelangen Einsatz erhielt das Ehrenmitglied schlussendlich „standing ovations“ und einen langen Applaus.  

Über zahlreiche applaudierende Mitglieder und Gäste durfte sich auch Arno Egle freuen. Der langjährige Jugendleiter übergab die Funktion an seine Tochter Stefanie Egle und wurde von der Jugendfeuerwehr gebührend verabschiedet.

Nun gilt bereits der volle Fokus auf das Jahr 2019. Groß ist die Vorfreude auf das neue Großtanklöschfahrzeug (GTLF), welches Ende Jänner in Altach erwartet wird. Ebenfalls schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf das zweitägige Jubiläumsfest, anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Ortsfeuerwehr, Anfang Mai.

Davor gilt es aber noch wichtige Entscheidungen innerhalb der Ortsfeuerwehr zu treffen. So übergab Kommandant-Stellvertreter Lukas Grabherr seine Agenden an Manuel List, die Neuwahl des Kommandanten erfolgt bei einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung in den nächsten Wochen.

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