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Ein Stadion für alle Bewerbe

Parallel zum sportlichen Aufschwung des SC Rheindorf Altach ist in den letzten Jahren die CASHPOINT Arena etappenweise ausgebaut und aufgerüstet worden, um den Erfordernissen des professionellen Fußballbetriebs zu entsprechen.
Ein Stadion für alle Bewerbe

Jetzt wurden die Voraussetzungen für den nächsten Schritt geschaffen, teilen Landeshauptmann Markus Wallner und SCRA Präsident Karlheinz Kopf mit. Die Vorarlberger Landesregierung stellt für den Neubau der Südtribüne und des ebenfalls dringend erforderlichen Funktionsgebäudes einen weiteren Beitrag von fast 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. Der Verein selbst wird für dieses Bauprojekt und für die Fertigstellung der Rasenheizung eine etwa gleich hohe Summe aufbringen. Dadurch bekommt der SCRA ein Stadion, das künftig für alle nationalen und internationalen Bewerbe geeignet ist.

"Der SCR Altach hat gezeigt, was mit einer professionellen Struktur, mit einer auf organisches Wachstum ausgerichteten Strategie und kaufmännisch nachhaltigem Agieren trotz vergleichsweise bescheidener budgetärer Mittel sportlich erreicht werden kann", sagt Landeshauptmann Wallner. Er hebt zudem hervor, dass der Verein beim Ausbau der Infrastruktur stets bereit war, die Finanzierungshilfen der öffentlichen Hand mit beträchtlichen eigenen Mitteln zu ergänzen. "Das verdient Respekt und Unterstützung seitens des Landes", betont Wallner.

Für den Neubau der Südtribüne, das dringendste Teilprojekt, hat die Landesregierung die Förderobergrenze angehoben. "Dieses Vorhaben hat maßgebliche Bedeutung für die sportliche Weiterentwicklung des SCRA und darüber hinaus für den Fußballsport in Vorarlberg. Mit der nun bewilligten Landesförderung ebnet das Land Vorarlberg den Weg, damit Altach in Zukunft auch bei internationalen Spielen nicht mehr nach Tirol ausweichen und dadurch auf einen echten Heimvorteil verzichten muss", so Wallner.

Die Entwicklung des Altacher Fußballklubs hat auch Sportlandesrätin Bernadette Mennel beeindruckt: "Der SCR Altach hat sich sportlich in Österreichs höchster Spielklasse etabliert und gerade die jüngsten Erfolge in der Euro League-Qualifikation haben wieder verdeutlicht, welche Euphorie durch den Fußball im ganzen Land entstehen kann. Für den begeisterten Fußballnachwuchs im Land sind die Profi-Spieler des SCR Altach wichtige Vorbilder. Deshalb bekennt sich auch das Land Vorarlberg klar zum Spitzenfußball im Ländle."

Ebenfalls erfreut über die aktuelle Entwicklung in Sachen Stadionausbau zeigt sich der Bürgermeister von Altach, Gottfried Brändle: „Durch die bisherigen Investitionen der Gemeinde konnten wir ein wichtiges Fundament für die Umsetzung der noch folgenden Teilstücke legen. Mit dem Neubau der Südtribüne erfolgt nun ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung des Stadionkonzeptes.“

Ein Dach über dem Kopf für die Fans

Auch SCRA-Präsident Kopf freut sich, dass mit der Förderzusage des Landes die schon mehrfach angekündigte Errichtung einer neuen Südtribüne in den nächsten Monaten endlich in Angriff genommen werden kann. "Wir sind als Verein in der Lage, unseren dadurch reduzierten Finanzierungsanteil zu leisten", so Kopf. Man werde nun auf Basis der seinerzeitigen Ausschreibung unverzüglich Kontakt mit den Bieterfirmen aufnehmen und den möglichen Zeitplan besprechen. Erst dann können konkrete Aussagen über Baubeginn und -fertigstellung getroffen werden. "Aber jedenfalls ist nun sicher, dass wir den Fans in absehbarer Zeit eine europacuptaugliche Tribüne hinstellen und ihnen vor allem das längst verdiente Dach über dem Kopf geben können", betont der Vereinspräsident.

Für das geplante Funktionsgebäude im Stadion arbeite der Verein noch an der Bewerkstelligung des 50-prozentigen Finanzierungsanteils. Das wird aber laut Kopf "sicher noch einige Zeit dauern".

Die CASHPOINT Arena hat derzeit eine Zuschauerkapazität von ca. 8.500. Auf den beiden längsseitigen überdachten Tribünen stehen 3.350 Sitzplätze zur Verfügung. Für Euro League- Spiele ab der 3. Qualifikationsrunde bzw. in der Gruppenphase verlangt die UEFA mindestens 4.500 Sitzplätze. Der bereits vorliegende Plan für die neue Südtribüne wurde entsprechend adaptiert, sodass nach der Fertigstellung des Baus diese Anforderung erfüllt sein wird.

 

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