Altach setzt Schritte für eine bessere Mobilität

Insgesamt zwei Jahre lang wurde intensiv an einem neuen Mobilitätskonzept für die Gemeinde Altach gearbeitet. In der Sitzung der Gemeindevertretung am vergangenen Dienstag wurde das insgesamt 96 Seiten umfassende Konzept mehrheitlich beschlossen. In diesen Beschluss wurde auch die Forderung nach einer Temporeduktion auf der Achstraße und Schweizerstraße auf Tempo 40 mit aufgenommen.
Altach setzt Schritte für eine bessere Mobilität

Bei der Ausarbeitung des neuen Konzeptes wurde sehr gewissenhaft in enger Kooperation mit allen beteiligten Partnern gearbeitet. Federführend begleitet durch die beiden Verkehrsplanungsbüros Planoptimo Büro Dr. Köll ZT-GmbH und Rosinak & Partner ZT GmbH konnte die Ist-Situation ausgiebig analysiert und ausgewertet werden. Ebenfalls stark in das Projekt eingebunden und zur Mitarbeit eingeladen war auch die Bevölkerung der Gemeinde Altach. An mehreren Infoabenden und Workshops wurde offen über mögliche Szenarien und Lösungsansätze diskutiert und auch mittels Fragebogen verschiedenste Meinungen eingeholt. In der Planungsgruppe mit Experten und Gemeindevertretern waren auch drei Bürger/innen aus Altach zur Mitarbeit eingeladen. All diese daraus gewonnen Erkenntnisse sind nun in das fertige Konzept, welches am Dienstag bei der Sitzung der Gemeindevertretung beschlossen werden konnte, mit eingeflossen. Der e Abschlussbericht beschreibt konkrete Lösungsansätze, zeigt Verkehrsströme und hebt Gefahrenstellen hervor. Einige Verbesserungen, wie zum Beispiel die Sanierung der Brücken A14 Rheintalautobahn oder fehlende Straßenspiegel konnten bereits in die Realität umgesetzt werden. Mittels einer Prioritätenliste werden die restlichen Punkte nun ebenfalls sukzessive umgesetzt werden.

Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

  • Weiterentwicklung der Varianten zur kurzfristigen und mittelfristigen Entlastung der Siedlungsgebiete vom LKW-Verkehr (Anbindung Autobahnraststätte)
  • Einführung Tempo 30 auf allen Gemeindestraßen.
  • Ergänzung und Attraktivierung von Fahrradabstellanlagen
  • Umgestaltung des Knotens L56 - L57 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Begegnungszone im Ortszentrum zwischen Berkmannweg und Kirchfeldstraße inkl. optischer Fahrbahnverengung und Tempo 30.
  • Sichtbarkeit von Pollern erhöhen
  • Verdichtung des Bahn- und Busangebotes (2030) (Planungen des Landes). Verdichtete REX-Kurse in der Hauptverkehrszeit
  • Neues Rollmaterial im Schienenpersonenverkehr ab 2020
  • Attraktivierung der Bahnhaltestelle (der Umbau der Haltestelle Altach beginnt Ende Februar) und Stärkung des Rad-Zubringers (Fahrradstraße)
  • Die Bahnstraße (bis zur Kreuzung Sandholzerstraße), Kopfstraße, Fendweg und Enderstraße werden zu Fahrradstraßen und somit für Fahrradfahrer attraktiv gemacht.
  • Beleuchtung im Straßenraum verbessern (LED-Lampen werden fortlaufend installiert)
  • Kontinuierlicher Grünschnitt in Kreuzungsbereichen und an unübersichtlichen Stellen

Den Abschlussbericht inklusive aller vorgeschlagenen Lösungsansätze finden Sie hier. Zum Download

Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürger für die rege Beteiligung innerhalb der Diskussion und den wertvollen Hinweisen und Lösungsansätzen.

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