Altach investiert in Kinderbetreuung und Betreutes Wohnen

Das Budget der Gemeinde Altach erreicht im Jahre 2020 den bisherigen Spitzenwert von 29,3 Millionen Euro. Mit zwei großen Bauvorhaben, welche heuer begonnen werden, werden große Investitionen in die Zukunft getätigt.
Altach investiert in Kinderbetreuung und Betreutes Wohnen

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich eine Steigerung von ca. 7,4 Mio. Euro bzw. ein Plus von 34 %. Die Hauptgründe für die starke Erhöhung des Budgets liegen vor allem in den Investitionen in die Infrastruktur. „Mit dem Bau des Kindergartens Kreuzfeld mit sechs Betreuungsgruppen können wir den stetig steigenden Bedarf im Bereich der Kinderbetreuung entsprechend abdecken. Und durch das Projekt „Betreutes Wohnen“ im Friedrichsfeld gelingt es uns eine neues Wohnangebot für unsere älteren MitbürgerInnen zu schaffen“, erklärt Finanzreferent BM Gottfried Brändle. Im Budget 2020 sind 2,8 Mio. Euro für den Neubau des Kindergartens im Kreuzfeld (Gesamtkosten ca. 8 Mio.) sowie 2,6 Mio. für das Betreute Wohnen im Friedrichsfeld (Gesamtkosten ca. 5,96 Mio.) vorgesehen.

Weiters sind für den Ankauf von Grundstücken und Gebäuden ca. 6,2 Mio. Euro in der Budgetplanung für das Jahr 2020 enthalten. „Diese Anschaffungen dienen einerseits der langfristigen Sicherung von immer knapper werdendem Grund und Boden und andererseits für die Beschaffung von Tauschflächen im Zusammenhang mit dem Projekt Zentrumsbebauung“, so der Bürgermeister.

Ebenfalls wird in den kommenden zwölf Monaten auch in die Sportanlagen im Stadion Schnabelholz investiert. Insgesamt eine Million Euro fließt dabei in die neuen Umkleidekabinen für die Nachwuchsabteilung des SCR Altach. Dies ist Bestandteil eines Gesamtkonzeptes des SCRA, nämlich dem Nachwuchs den entsprechenden Stellenwert und auch Platz im Stadion Schnabelholz einzuräumen. Dafür leistet auch der SC Rheindorf Altach einen Kostenbeitrag in der Höhe der Landesförderung (ca. 22% der Gesamtinvestitions-summe).

Größere Positionen (ca. 250.000 Euro) stellen zudem der Neubau bzw. die Instandhaltung von Landes- und Gemeindestraßen dar. Für die Erweiterung des Lärmschutzes zur A14 Rheintalautobahn im Bereich Große Wies werden ca. 310.000 Euro aufgewendet.

Auf der Einnahmenseite nehmen die Ertragsanteile/Bedarfszuweisungen mit 7,5 Millionen Euro und die Gemeindesteuern mit knapp 1,85 Millionen Euro wichtige Positionen ein.

Zur Bedeckung des Budgets müssen Darlehen in Höhe von rund 12,9 Mio. Euro aufgenommen werden. Insgesamt steigt somit der Schuldenstand der Gemeinde auf gesamt rund 22,6 Millionen Euro.

Die „frei verfügbaren Mittel“ der Gemeinde Altach betragen laut Voranschlag ca. € 688.000 Euro.

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