Spielraumkonzept in der Region amKumma

Kinder und Jugendliche brauchen Platz zum Spielen, zum Bewegen und zum Treffen. Damit sind nicht nur Spielplätze gemeint, sondern sämtliche Freiflächen im Wohnumfeld und im Quartier. Ihre Gestaltung sollte kind- und jugendgerecht sein, anregend und vielfältig.

Das Spielraumkonzept
Mit dem Spielraumkonzept wird das Ziel verfolgt, das Lebensumfeld für Kinder und Jugendli-che aber auch für alle anderen Generationen zu sichern, zu verbessern und aufzuwerten.
Das Spielraumkonzept richtet den Blick auf die gesamte Region amKumma mit den vier Gemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder. Analysiert und bewertet werden sämtliche Freiflächen, die von Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Spielplätze sind demnach nur ein Teilaspekt, das Spielraumkonzept geht weit darüber hinaus. Im Spielraumkonzept werden alle öffentlichen Freiräume erfasst, bewertet und berücksichtigt, in denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten und aktiv werden, beispielsweise Siedlungsränder, Grünanlagen, Straßen, Hauseingänge oder Plätze. Einbezogen wird dabei auch der generationsübergrei-fende Blick auf Freiräume über eine aktive Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Er-wachsenen durch kreative Methoden.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene einbinden
Zentraler Bestandteil ist die Beteiligung von Mädchen und Jungen bei allen Planungs-, Ent-scheidungs- und Umsetzungsschritten. Durch die Verzahnung von Planung und Beteiligung wird von Anfang an eine neue Kultur in der Gemeinde aufgebaut.
Kinder und Jugendliche sind ExpertInnen ihrer eigenen Situation. Sie kennen ihre Lebenswelt und können ihre Bedürfnisse ausdrücken. Wenn Kinder und Jugendliche in Angelegenheiten, von denen sie betroffen sind, mitbestimmen und mitgestalten können, trägt dies maßgeblich zu kinder- und jugendfreundlichen Städten und Gemeinden bei.
Kinder und Jugendliche sind die Adressaten des Spielraumkonzeptes. Darüber hinaus richtet es den Blick aber auf auch auf eine generationsübergreifende Gestaltung von Freiräumen. Es geht deswegen um Räume, die die Lebensqualität für alle Generationen hervorrufen.

Der Gewinn für die Region
Das Spielraumkonzept ist ein Qualitätssprung im Handlungsfeld der kinder- und jugend-freundlichen Stadtplanung und Stadtentwicklung. Es verknüpft die Belange von Kindern, Ju-gendlichen und Erwachsenen mit den klassischen Planungsinstrumenten wie z.B. die Bauleit- und Verkehrsentwicklungsplanung.
Durch das Spielraumkonzept wird in der Region die Dynamik und Kraft für eine nachhaltige Entwicklung der vier Gemeinden entwickelt. Diesen Vorteil gilt es zum Wohl von Kindern, Jugendlichen und anderen Bewohnern zu nutzen.

Das Spielraumkonzept
• sichert nachhaltige positive Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen,
• aktiviert bürgerschaftliches Engagement,
• stärkt die alltagsdemokratische Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen,
• macht die Region amKumma attraktiv und
• erhöht die Lebensqualität für Menschen aller Generationen.

Für alle Interessierten findet am Montag, den 27.06.2011 um 18.30 Uhr eine Streifzugschulung im J.J.Ender-Saal, Schlössleweg 1 in Mäder statt.
Hierbei wird die Methode Streifzüge vorgestellt, Tipps zur Durchführung und zur Umsetzung werden gegeben. Materialien zur Durchführung wie Vorlagen für Streifzugprotokoll und Teilnehmerliste sowie Pläne werden dort an die Teilnehmenden ausgehändigt. Der Termin dauert ca. eine Stunde.


Am Mittwoch, 29. Juni findet um 18 Uhr ein offener Streifzug durch die Gemeinde Altach statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Treffpunkt ist um 18 Uhr beim Gemeindeamt.

Weitere Informationen im Gemeindeamt bei Markus Giesinger (Tel.: 7178-21, markus.giesinger@altach.at)

 

Spielraumkonzept in der Region amKumma
Spielraumkonzept amKumma