Mit dem Fahrrad rund um Altach
Mit dem Fahrrad die Grenzen Altachs und die Gemeindegüter zu erkunden war Ziel einer „Exkursion der besonderen Art“ des Gemeindegutausschusses.
Unter der kundigen Führung von Bgm. Gottfried Brändle startete die Gruppe beim Pfadiheim in der Sandholzerstraße und fuhr entlang des Gostgrabens Richtung Bahnhof, Riedstraße zum im Bau befindlichen Islamischen Friedhof. Anschließend ging es kurz über die Hohenemser Schwefelbadstraße zur Witzgestraße. Hier ist die Gemeindegrenze nicht nur Bezirksgrenze sondern auch Bistumsgrenze zwischen Chur und Konstanz. Danach fuhr die Gruppe auf der Landesstraße Bauern bis zur Kapelle, hinein in die Konstanzerstraße, vorbei beim Vereinshaus des Obst- und Gartenbauvereines über die Furt zum Schwimmbad Rheinauen. Nun ging die Fahrt entlang des Rheintalradwanderweges über den Sauwinkel bis zum Gutshof Götzis. Die Grenze in diesem Bereich verläuft in der Mitte des alten Rheines und ist Staatsgrenze zur Schweizer Nachbargemeinde Diepoldsau. Nach einem kurzen Verlauf in der Mitte des neuen Rheines führt die Grenze vor der Sandgrube wie mit einem Lineal gezogen bis zum Egelseegraben im Bereich des Schnabelholzes. Entlang des Grabens führt die Grenze ins Eichmahd bis kurz vor die Mäderer Landwirtschaft Sandholzer. Danach scheidet sie in Richtung „Bleichebur“ entlang der Bleichestraße bis zum Damm der Landesstraße 57 und wieder zurück zum Ausgangspunkt beim Pfadiheim.
Noch rechtzeitig vor Eintreffen eines Regengusses konnte man nach einer guten Stunde Fahrt den Abend bei einer verdienten Erfrischung im Cafe „Suki“ gemütlich ausklingen lassen. Jene, die gerne selbst auf „Grenz-Entdeckungsreise“ gehen möchten, können gerne ein Altach-Luftbild mit den eingetragenen Gemeindegrenzen im Sekretariat der Gemeinde abholen.